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Erfolge

Die sportlichen Erfolge der Wallauer Schützen

Als die Wallauer Schützen nach dem zweiten Weltkrieg das sportliche Schießen wieder aufleben ließen, taten sie dies zumindest am Anfang mit großem Erfolg. So wurde der damalige Vorzeigeathlet Eckhard Grebe in den Jahren 1956 Hessenmeister der Jugendklasse mit dem Luftgewehr und 1958 Hessenmeister mit dem Zimmerstutzen.

Außerdem war er von 1957 bis 1960 Mitglied der Hessischen Juniorenauswahl und nahm in den Jahren von 1956 bis 1964 mehrmals an den Deutschen Meisterschaften mit LG, KK und dem Zimmerstutzen teil. Zudem wurde die Zimmerstutzen-Mannschaft 1962 in der Besetzung Karl-Georg Thome, Eckhard Grebe, Horst Hainbach und Erhard Kremer mit 1040 Ringen Hessenmeister.

In den 60er und 70er Jahren sorgte vor allem die Damenmannschaft für sportliche Highlights. So wurde Ursula Brusch von 1965 bis 1967 dreimal in Folge Hessenmeisterin mit dem Zimmerstutzen. 1971 wurde sie von der heutigen Schützenmeisterin Hannelore Grebe besiegt, die mit 269 Ringen den Titel errang. Weiterhin wurde die Mannschaft in der Besetzung Ursula Brusch, Käthe Blöcher und Hannelore Grebe 1967 und 1968 Mannschaftsmeister.

Allerdings hatte es die Damen damals nicht immer leicht. So musste zum Beispiel bei einem Rundenwettkampf im Jahre 1980 in Aufenau der Vorstand des Gastgebervereins herbeigerufen werden, da für Frauen das Betreten des Schießstandes per Satzung verboten war. Mit einer "Sondergenehmigung" durfte Hannelore Grebe dann doch mitschießen.

In dieser Beziehung haben sich die Zeiten glücklicherweise geändert. So haben heute bei den Rundenwettkämpfen die Damen häufig die Nase vorn. Im Jahre 1972 stieg die erste Mannschaft in die Landesklasse auf, nach einer Saison allerdings sofort wieder ab ! Trotzdem war dies eine sehr erfolgreiche Zeit !!!

So konnten die Wallauer Schützen in den Jahren 1973 bis 1975 zahlreiche Kreis- und Gaumeistertitel erringen. Danach fingen die erfolgsverwöhnten Athleten scheinbar an, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Jedenfalls ging es seitdem zwar langsam aber stetig bergab. So nahm in den 80er Jahren zeitweise keine Wallauer Mannschaft mehr an den Luftgewehr-Wettkämpfen teil, bis 1986 in der untersten Klasse, der Grundklasse II, ein Neuanfang gemacht wurde.

Immerhin stieg die Mannschaft sofort als Tabellen-Erster in die Grundklasse I auf. Danach stieg das Team zweimal, zuletzt 1999, in die Kreisklasse auf, in der man ohne jede Chance mit 0 Punkten den letzten Platz belegte.

Mit dem KK-Gewehr konnten die Schützen dieser Entwicklung noch ein wenig entgegensteuern, indem man bis 1991 in der Kreisklasse mithalten konnte. Doch dann kam auch dort der unvermeidbare Abstieg in die Grundklasse I, dem 1998 der Abstieg in die Grundklasse II folgte. 1999 gelang den Schützen der direkte Wiederaufstieg, und sie hoffen, im Jubiläumsjahr die Klasse zu erhalten. Die Chancen stehen nicht schlecht. So stellte der Verein in den letzten Jahren mit Gregor Grebe fast immer den besten Einzelschützen seiner Klasse.

Die "Pistoleros" waren in den letzten 10 Jahren um einiges erfolgreicher. So wurde die Luftpistolen-Mannschaft in den Jahren 1990 und 1991 in der Besetzung Ralf Winkler, Ernst Thielmann, Lutz Schneider, Iris Hoffmann, Wolfgang Kremer und Udo Weber Meister der Kreisklasse und verlor die Aufstiegskämpfe in die Gauklasse nur knapp.

In den nächsten Jahren hielten sich die Lupi- und Sportpistole-Mannschaften schadlos. So belegten sie Jahr für Jahr einen sicheren Mittelplatz. Als der Hessische Schützenverband 1996 die Disziplinen GK-Zentralfeuerpistole (später "Gebrauchspistole") 9mm Para, .357 Magnum, .44 Magnum und .45 ACP einführte, hatten die "Pistoleros" endlich Ihre Bestimmung gefunden. Von diesem Moment an trainierten sie (fast) nur noch für diese Meisterschaften und seitdem errangen Martin Beisiegel, Udo Weber, Klaus-Peter Walle, Ewald Herrmann, Ralf Winkler und Wolfgang Kremer sämtliche Kreismeistertitel in diesen Disziplinen.

Außerdem belegten sie bei den Gaumeisterschaften bereits 2. und 3. Plätze. Die Lupi-Ergebnisse litten ein wenig darunter - und da die gegnerischen Mannschaften 1997 nicht mehr zu den Gebrauchspistole-Wettkämpfen antraten, da sie sich gegen die übermächtigen Wallauer sowieso keine Chancen ausgerechnet hatten, boykottierten die Schützen mit derselben Begründung die Lupi-Wettkämpfe 1997/1998.

Nachdem diese Streitigkeiten beiseite geräumt werden konnten, schießen sie heute wieder in der Kreisklasse mit und halten sich dort im sicheren Mittelfeld. Insgesamt wird es aber bei den Gewehr- und Pistolenwettkämpfen für uns immer schwieriger, eine Mannschaft zusammenzustellen. So bleibt nur die Hoffung, daß eines Tages der Nachwuchs dazu verhelfen wird, wieder mit den Topvereinen des Kreises mithalten zu können.

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